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Ferien im schönen Engadin (Schweiz)
midoba
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James Bond: Quantum of Solace (Update 23.11.2008)
midoba
Wir konnten nicht widerstehen und mussten denn neuen James Bond natürlich auch schauen gehen. Zumal ein bisschen Swissness im Bond vorkommen soll und weil wir Marc Forster einen sehr guten Regisseur finden, der wirklich super Filme gemacht hat. Und das nicht nur weil er Schweizer ist. Und ausserdem sind wir Bond Fans und Casino Royale war bereits ein sehr guter Film der mit Bond einen „Neuanfang“ wagte und den richtigen Weg einschlug.
Nun gut kommen wir zum neuen Bond. Schnelle Action, schnelle Schnitte, wenig Dialoge, wunderschöne Bilder sehr gut in Szene gesetzt, platte Story ohne Tiefgang. Leider muss ich sagen, hat der neue Bond meine Erwartungen nicht erfüllt. Es erstaunt das Forster eigentlich einen reinen Action Film gedreht hat. Das hätte ich von ihm nicht erwartet und auch nicht erhofft. Es kommt mir vor wie wenn er der Welt beweisen musste: „Hallo Leute, ich kann auch Action Filme machen und nicht nur tiefsinnige, sozialkritische Independent Movies!“. Die Figuren haben keine Chance sich zu formen und charakterliche Tiefe zu generieren. Die Story plätschert dahin, die Szenerie wechselt von Minute zu Minute. Einmal ist Bond in Haiti, in der nächsten Szene schon in London, Bolivien oder Bregenz. Wirr. Aus dem Umweltthema des Bösewichts hätte man mehr machen und zeigen können. Auch wenn schon hundertmal geschrieben: Der neue Bond hätte man auch einfach „The Bourne Ultimatumercydentity“ nennen können. Obwohl ich die Bourne Trilogie auch hier um Welten besser finde. Entweder man macht Bond oder einen 0815 Action Film. Im neuen Bond suche ich leider den Bond fast vergebens. Manchmal blitzt er etwas auf, bei 1 bis 2 Sprüchen die er im Film machen darf. Doch das wars dann auch schon.
Der Film hat auch Gutes. Seien wir mal ehrlich. Die Bilder sind herrlich in Szene gesetzt. Hier versteht Marc Forster sein Handwerk. Auch die Schauspieler sind nicht schlecht, gewisse Schauspieler sind aber eine Fehlbesetzung (insbesondere die Bond Girls, die streng genommen gar keine Bond Girls mehr sind). Die Action ist solide. Bei einer Szene muss ich sagen, kommt wirklich Bond Stimmung auf und ist mit eine der Besten des ganzen Filmes. Hier merkte man das Forster Filme inszenieren und verknüpfen kann. Das ist die Szene in Bregenz auf der Seebühne wo „Tosca“ aufgeführt wird.
Sehr gute Dialoge, Witz, Bilder und eine super Inszenierung mit klassicher Musik und Slow Motion bei der Action Szene. Eine wunderbare filmische Umsetzung in Bond Manier. Ich hätte mir mehr davon im Film gewünscht.Auch über den Bösewicht Mr. Greene kann man sich streiten. Ich finde ihn im Gegensatz zu anderen Meinungen nicht schlecht. Er spielt sehr gut. Er sieht nicht aus wie ein wirklich Böser, aber das finde ich gut. Denn sieht Herr Ospel, Herr Kurer, George W. Bush, Wladimir Putin etc. wirklich böse aus? Nein. Daher ist die Rolle sehr subtil und in ihren Dialogen dennoch brutal. Fiese Sprüche und einen eiskalten Charme. Finde ich sehr gut.
Alles in allem für mich eine kleine Enttäuschung. Habe mir mehr erhofft. Daher bleibe ich dabei. Casino Royale ist der beste Bond der neuen Art (zur neuen Art zähle ich auch die letzten Filme mit Brosnan, die leider Total daneben waren). Casino Royale hat beide Themen sehr gut verbunden: Der harte Bond und dennoch den früheren Bond Esprit eingeflochten.
Ich gebe dem neuen Bond „Quantum of Solace“ daher nur 3 Sterne.
Update: 23.11.2008: Nach reiflicher Überlegung und als sich der Film etwas bei mir gesetzt hat, werde ich den Film noch weiter abwerten. Ich gebe ihm nur 2 Sterne. Für mich ist er eine reine Enttäuschung und im Vergleich zu anderen Filmen die ich besser fand aber nur 3 Sterne gegeben habe, ist dieser James Bond noch schlechter. Daher 2 Sterne!
Wertung **
*=schlecht/*****=grossartig
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Roger Federer am Ende
midoba
Unser Roger Federer hat schon wieder ein Spiel früh verloren. Gegen einen Gegner den er früher klar dominiert hat. Und nun? Verloren zu einem Zeitpunkt der sehr schlecht ist. Er wird wohl die Nummer 1 verlieren an Rafael Nadal. Zweifellos der beste Tennisspieler seit 1 Jahr. Er hätte es verdient. Obwohl er mir ganz und gar nicht sympathisch ist. Aber was sollte Roger machen? Seit Monaten ist er im Tief. Was ist los? Welche Probleme plagen ihn? Meiner Meinung nach braucht er dringend wieder einen Coach. Einen Coach von Format welcher immer bei ihm ist. Und nicht so Lösungen wie in den letzten Jahren. Ausserdem ist für mich Dubai der falsche Ort für einen Tennisspieler. Was ist eure Meinung? Was ist los mit Federer? Soll er wieder zurück in die Schweiz?
Update: So, da Nadal seinen Match gewonnen hat ist es amtlich.




mike 09:52 am 5. August 2008 Permalink
Eine Serie geht nun mal irgendwann zu Ende. Dass Roger nicht ewig Nummer 1 sein kann ist ja ganz normal. Ich finde es gar nicht so schlimm, dass es so gekommen ist. Denn nun wird der Gejagte zum Jäger, was zu (noch) mehr Motivation bewegt. Das letzte Duell Federer-Nadal kann man eigentlich nicht mehr toppen. Aber es bleibt spannend um Platz 1. Dubai oder Schweiz, Hauptsache, er fühlt sich wohl und kann gut trainieren.